Texte

Kaufrausch auf Kosten der Stadt

Über 60 Einkaufszentren gibt es schon in Berlin. Jetzt soll ein weiterer Shopping-Gigant am Friedrichshainer Spreeufer entstehen. Ob diese Center nun gut oder schlecht sind für die anderen Einzelhändler, darüber wird noch gestritten, und geforscht. (taz vom 9. Juni 2012)


Der Wienerle Kongress

An der politischen Basis, von der Bevölkerung meist unbeachtet, schuften in Berlin die Bezirksverordneten. Parkbänke dürfen sie aufstellen, Ampeln nicht. Eine Übersicht. (taz vom 5. Februar 2012)


Grüße von Ralf an den Portier vom Adlon

Trotz Segway und Bierbike: Viele Touristen lassen sich die Stadt immer noch vom Reisebus aus erklären. Ein Tag zwischen DDR-Witzen, fettigem Essen und Holocaust-Mahnmal – und auf der Suche nach einem Klo. (taz vom 6. Januar 2012)


Herr Nilson

Er hat den Hygiene-Smiley erfunden, die Parkraumbewirtschaftung nach Prenzlauer Berg gebracht und den Umbau der Kastanienalle angeleiert. Nun möchte Jens-Holger Kirchner (Grüne) Pankows Bürgermeister werden. (Prenzlauer Berg Nachrichten vom 14. September 2011)


Du sollst dir kein Bild machen

Zerberstende Euros, verbogene Gurken und eine Scheibe Brot, in die kurzerhand die Weltkarte gefräst wurde: Die Hintergrundbilder in Nachrichtensendungen sagen oft mehr, als tausend Worte. Nur leider in der falschen Sprache. (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 12. Juni 2011)


Im Spreewald geht die Post noch ab

Seit 20 Jahren verteilt Jutta Pudenz im Spreewald die Post mit dem Kahn. Längst ist sie Botschafterin der Region und ein sympathisches Aushängeschild der Deutschen Post AG – die sich sonst immer weiter von ihren Kunden entfernt. (taz vom 13. Arpil 2011)


Rückkehr des Industriezeitalters

Berlin will wieder Produktionsstandort werden. Dabei setzt es auf die Verzahnung von Forschung und Fertigung. Im Bezirk Marzahn bekommen jetzt Firmen der “Clean Tech”-Branche einen eigenen Industriepark. Eine Stadt zwischen Elekropolis und Dienstleistungswüste. (taz vom 12. Januar 2011)


Ein neues Elektropolis?

Berlin als Industriestadt? Das hat es doch seit siebzig Jahren nicht mehr gegeben. Jetzt möchte der Senat wieder an alte Erfolge anknüpfen. Ein paar erfolgreiche Unternehmen hat die Stadt sogar schon, hidden champions genannt. (zitty vom 9. September 2010)


Alte Kleider machen Leute

Mit der Verwertung von Altkleidern kann man viel Geld verdienen. Darum arbeiten zahlreiche Unternehmen unter Vortäuschung eines wohltätigen Zwecks vor allem in die eigene Tasche – sehr zum Ärger der wirklich karikativen Organisationen. (taz vom 8. September 2010)


Yalcindags Revier

Tagsüber verkauft Erdem Yalcindag Döner an der Sonnenallee. Abends schultert er die Flinte und beobachtet Rehböcke. Auf der Pirsch mit dem ersten türkischen Jäger Berlins. (taz vom 4. September 2010)